Erzählvorschlag Kinderkirche: Hanna (Lukas 2, 36-38)
“Könnte so der Film deines Lebens aussehen” - zu jung, um an Gott zu denken, zu beschäftigt…?
Eine alte Frau aus der Zeit Jesu kann uns Vorbild sein: Hanna.
Der Film deines Lebens
- Im Alter ruft Gott die Menschen wieder zu sich.
- … aber ruft er sie nicht im ganzen Leben?
- Ruft Gott auch junge Menschen? …
- … und in jedem Alter können Menschen eine Ausrede haben.
- Schauen wir uns das an!
- “Filmrolle” = Teppich aufrollen
- Große Zettel: “um an Gott zu denken” unten hinlegen
- 6 Zettel nacheinander:
- Überschrift “zu ___” mit Platzhalter
- schrittweise Einzelteile zeichnen, damit nicht gleich erkennbar
- raten lassen: “zu…” - was wohl? Lösung reinschreiben.
- ins Gespräch kommen
- 1. zu jung - Kinderwagen mit Kind und Schnuller zeichnen
- Ruft Gott schon ein kleines Kind? Wie kann es an Gott denken? …
- Psalm 139: Gott hat mich gesehen, als ich im Mutterleib war!
- Jesus sagt: Lasst die Kinder zu mir kommen.
- Gott liebt Kinder!
- Das ist nicht selbstverständlich! Manche Menschen lieben Kinder nicht.
- 2. zu übermütig - Mountainbiker macht Hochstart überm Abgrund
- Muss man nicht mal ein Bissle über die Stränge schlagen?
- Was kann Gott denn von Kindern und Jugendlichen erwarten?
- Prediger 12,1: “Denk an deinen Schöpfer in deiner Jugend”
- 3. zu verliebt - zwei gegenüber, Handtasche, Aktenkoffer, zuletzt Herz dazwischen
- Ist es nicht das Wichtigste, wenn man verliebt ist, jemand findet fürs Leben?
- Das ist auch ein Geschenk von Gott, für das wir danken!
- Eine Ehe ist eigentlich eine Beziehung von dreien: Jesus in der Mitte.
- Wir sind verschieden, aber beten gemeinsam für andere Menschen,
- was verbindet mehr?!
- 4. zu beschäftigt - Notebook, Aktienkurs an der Wand, Schreibtischstuhl
- Hauptsache ich hab einmal viel Geld? Achtung: dann bekomme ich nie genug.
- “Ich hab so viele Termine, keine Zeit!” Keine Zeit zur Ruhe, für mich, für Gott?
- Beschäftigt sein ist nicht schlecht, es ist gut - aber der Feind des Besten, Zeit für Gott!
- Es geht um die Priorität, also: was kommt im Zweifelsfall zuerst.
- Ich muss mich entscheiden, was für mich zählt, was mir wichtig ist,
- von Gott her, vom Ende meines Lebens her.
- 5. zu alt - Krückstock/Rollator, gebeugter Mensch
- Manche denken wohl: es reicht, wenn ich im Alter an Gott denke, jetzt hab ich anderes vor.
- Geht das auf? …
- Alter: Krankheit, Demenz, “Abstellgleis”, “werde nicht mehr gebraucht” - kann schwierig werden.
- Die Bibel sagt auch das: es können Tage kommen, die dir nicht gefallen werden.
- Erfahrung in der Pflege (Sozialstation): die einen alten Menschen werden bitter, die andern dankbar.
- Gott sagt: “Ich will euch tragen bis ins Alter”!
- 6. zu spät - Blümle, Grabstein
- An Gott denken, als Kind nicht, in der Jugend nicht… zuletzt: gar nicht?!
- Die wichtigste Entscheidung sollten wir nicht rausschieben, lieber früh treffen.
- “Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verstockt eure Herzen nicht”!
Hanna (Lukas 2)
- Eine alte Frau aus der Zeit Jesu kann uns Vorbild sein: Hanna.
- In der Bibel lesen wir nur drei Verse von ihr (Lukas 2,36-38):
- (auf den Bildern zeigen)
- (1) in der Bibel steht der Name ihres Vaters (Penuel),
- und dass sie weit weg von Jerusalem aufwuchs (Stamm Asser, “weg vom Schuss”)
- (3) sie war bestimmt verliebt, und hatte geheiratet,
- war aber nur 7 Jahre verheiratet, dann starb ihr Ehemann, sie wurde Witwe.
- (3) Damals gab es kein Sozialamt, sie hätte wieder heiraten sollen.
- Aber es heißt von ihr: “sie blieb im Tempel”,
- vermutlich lebte sie von dem, was Tempelbesucher ihr schenkten;
- “… und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten.” Der Höchste war ihr das Höchste!
- Sie war eine Prophetin - sie redete von Gott her zu den Menschen.
- (5) Jetzt war sie 84 Jahre alt. Keine Hoffnung mehr? Von wegen!
- Damals mussten Eltern ihre neu geborenen Kinder in den Tempel bringen und dafür etwas opfern.
- Eines Tages kam ein Ehepaar mit einem Kind, bei dem Hanna wusste: Das ist der Messias!
- Könnt ihr euch die Aufregung und Freude vorstellen - wie sie da hin geht und laut Gott lobt?!
- Dann heißt es: “allen, die auf den Retter warteten, erzählte sie von diesem Kind”.
- Großartig - diese alte Frau brachte vielen anderen die beste Nachricht der Welt!
Abschluss
- Wie soll der Film deines Lebens aussehen?
- In jedem Alter ist die Zeit, an Gott zu denken!
- Hanna in ihrem hohen Alter ist uns ein Vorbild dafür.
- Gebet
Spiel: “Vorbild”
- 1 Kind geht raus, die andern vereinbaren ein “Vorbild”
- das “Vorbild” macht Bewegungen, die andern machen sie nach
- das Kind muss herausfinden, wer das Vorbild ist
- dann darf das Vorbild raus.
Lückentext Lukas 2,36-38
- Text mit Auslassungen
- passende und unpassende Wörter stehen unten
An diesem Tag hielt sich auch die alte ………… Hanna im Tempel auf, eine …………………… Phanuels aus dem Stamm Asser.
Sie war nur sieben Jahre …………………… gewesen, seit langer Zeit …………………… und nun eine alte Frau von ………………………….. Jahren.
Hanna verließ den Tempel nur noch ………………………….. .
Um Gott zu ……………………, …………………… und …………………… sie Tag und Nacht.
Während Simeon noch mit ………………………….. sprach, trat sie hinzu und begann ebenfalls, ……………… zu loben.
Allen, die auf die …………………… Jerusalems warteten, erzählte sie von diesem ……………………
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