Buch: Vergib mir Natascha

“Steeb, was liest Du denn da?” fragte mein Mathelehrer missbilligend. Ich saß in der Mittagspause auf einer Bank bei der Schule und las ein Buch mit dem Titel “Vergib mir Natascha”. Der Titel kam ihm komisch vor!

Das war in den 80-er Jahren am Parler-Gymnasium in Schwäbisch Gmünd. “Vergib mir Natascha” von Sergei Kourdakov, erschienen im Felsenverlag Frankfurt/Main im Jahr 1975, handelt von verfolgten Christen in Russland. Das Buch schildert die Kindheit und Jugend von Sergei Kourdakov, einem glühenden Kommunisten und brutalen Christen-Schläger. Eine abstoßende Feier mit hohen Parteifunktionären und die Beharrlichkeit einer jungen, mehrfach schwer misshandelten Christin aus der Ukraine – Natascha – bringen sein Lebensbild ins Wanken.

Frühjahr 2015: in unserer Familien-Leserunde an den Abenden am Wochenende lasen wir das Buch gemeinsam. Die eindrücklichsten Stationen trug ich im Gebetskreis am Arbeitsplatz vor. Wir begeben uns auf eine Reise….

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